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Sox und Gorm: Was beide voneinander lernen können

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Sox und Gorm heute Nachmittag bei der gemeinsamen Fellpflege. Dabei ist deren Verhältnis eher ambivalent.

Als Gorm neu in die Herde kam vor knapp einem Jahr, musste Sox seinen Platz als Herdenchef räumen. Und hat seitdem stets sehr viel Respekt vor Gorm, hält lieber Abstand, überreagiert zum Teil.

Gorm hingegen ist zwar Chef der 5er Herde, aber außerhalb davon, sobald er die Koppel verlässt ein kleiner Angsthase. Insbesondere, wenn ich darauf bestehe nicht vorneweg zu laufen, sondern er sich das schön selber anschauen soll.

Letzte Woche habe ich zum ersten Mal mit beiden gleichzeitig gearbeitet und zwar ganz bewusst. Sox soll lernen, dass Gorm zwar Chef ist, er aber sehr wohl (zumindest in meiner Anwesenheit ) neben im stehen kann und man gemeinsam Seite an Seite Runden um den Reitplatz drehen kann. Immerhin möchte ich Gorm gerne bald als Handpferd mit ins Gelände nehmen.

Und Gorm soll sich im Gegenzug mehr im Gelände entspannen können, mutiger werden mit Hilfe von Sox, den nicht wirklich was erschreckt.

Dazu dürfen die beiden Jungs jetzt erstmal zusammen spazieren gehen. Und haben das beim ersten Mal vor ein paar Tagen auch sehr gut gemacht miteinander.
 
Heute nachmittag habe ich mich dann sehr gefreut, die beiden so gemeinsam zu sehen.
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Wie die Zeit vergeht mit Sox

Beim Stöbern auf der Festplatte habe ich ein “Kinderbild” von Sox entdeckt!
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Das war 2007 auf seiner Aufzuchtkoppel mit seinem Kumpel Sparky.  Da war er gerade 2!

Und mir war damals ganz schnell klar (nachdem ich mit beiden Pferden im Round Pen war), dass ich unbedingt das Morgan Horse möchte und nicht Sparky, das Quarter Horse neben ihm, welches auch zum Verkauf stand. Auch wenn mir damals wegen des starken Charakters eher abgeraten wurde.

Sox hat es mir tatsächlich oft nicht so ganz so leicht gemacht. Aber ich bin ihm so dankbar für seinen “Eigensinn”, denn ohne ihn wäre ich heute nicht wo ich bin und mein Weg mit den Pferden wäre vermutlich ein ganz anderer gewesen. Wie oft war er der ausschlaggebende Punkt, um meinen Weg zu überdenken, weiter offen zu sein für Neues und zu lernen, dass ich auf mein Bauchgefühl hören sollte! Unglaublich, dass dieses wunderbare Pferd mich schon 9 Jahre begleitet und mir gerade jetzt in der letzten Zeit so viel wunderbare Geschenke macht!

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Was macht eigentlich Sox?

Sox geht es ganz wunderbar!

Seit einiger Zeit habe ich das Gefühl, dass es wieder richtig vorwärts geht und ich ihn wieder ganz normal reiten und bewegen kann.

Letztes Jahr ab dem Frühsommer bis zum Herbst gab es nur Sparprogramm auf Grund der wechselnd angelaufenen Beine und unerklärlichen Lahmheit/Taktunklarheiten.

Wir üben nun fleißig an der Hand am sauberen Angaloppieren (ohne Rennen) aus dem Schritt auf beiden Händen. Rechts geht es schon rechts gut, links ist das Ganze noch ausbaufähig. Weiterhin bin ich gerade dran am “an-diagonalisieren” bzw. Schulschritt erarbeiten.  Wir arbeiten sehr abwechslungsreich mit Handarbeit, Freiarbeit, Reiten in der Halle (da klappen die Seitengänge im Schritt mittlerweile gut und wir fangen mit den Traversalen an) und draußen im Gelände. Hin und wieder gehen wir auch einfach nur entspannt spazieren, denn Sox braucht sowohl Abwechslung als auch seine Entspannungsphasen, damit er immer mit Freude damit ist und auch gerne mitmacht (und ich auch…).

Deswegen geht es auch immer “relativ” langsam in unserem eigenem Tempo voran. Vorallem da die Gymnastikstunden meist nur einmal in der Woche stattfinden.

…nachdem Ausritt heute mit Schritt, Trab und Galopp durfte er sich selber mit Weißdorn belohnen!