Schlagwort-Archiv: Aegidienberger

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Zeitreise mit einem Aegidienberger

Nach dem das “Görmchen” schon über ein Jahr auf Grynmølle lebt, habe ich nun endlich Kontakt zu seiner Züchterin aufnehmen können.

Und so freue ich mich sehr, dass ich endlich Fotos habe von seiner Geburt an bis zu dem Zeitpunkt, wo Aegidienberger Teofilo vom Limbach (so sein richtiger Name) seine Reise nach Dänemark angetreten hat. Danke Brigitte Feige für die vielen Fotos von denen ich hier eine kleine Auswahl zeige.

Wer sich für Gangpferde interessiert, der kann auf der Internetseite von Brigitte vorbeischauen unter http://www.gangpferdezucht.com

 

Für mich sind die Bilder etwas ganz besonderes, auch wenn es für die Gegenwart eigentlich gar keine Rolle spielt. Dennoch, nun zu wissen und zu sehen wie mein “Görmchen” aufgewachsen ist, vervollständigt auf besondere Art und Weise mein Gefühl für dieses tolle Pferd. Es ist, als ob ich ihn nun “ganz sehen” und verstehen kann.

Und ich finde auch als Fohlen und Jungpferd war er schon sehr bezaubernd!

Vielleicht kann er ja nun auch seinen alten Namen zurückbekommen. Denn auf den Fotos ist Gorm ganz Teo, finde ich!

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Sox und Gorm: Was beide voneinander lernen können

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Sox und Gorm heute Nachmittag bei der gemeinsamen Fellpflege. Dabei ist deren Verhältnis eher ambivalent.

Als Gorm neu in die Herde kam vor knapp einem Jahr, musste Sox seinen Platz als Herdenchef räumen. Und hat seitdem stets sehr viel Respekt vor Gorm, hält lieber Abstand, überreagiert zum Teil.

Gorm hingegen ist zwar Chef der 5er Herde, aber außerhalb davon, sobald er die Koppel verlässt ein kleiner Angsthase. Insbesondere, wenn ich darauf bestehe nicht vorneweg zu laufen, sondern er sich das schön selber anschauen soll.

Letzte Woche habe ich zum ersten Mal mit beiden gleichzeitig gearbeitet und zwar ganz bewusst. Sox soll lernen, dass Gorm zwar Chef ist, er aber sehr wohl (zumindest in meiner Anwesenheit ) neben im stehen kann und man gemeinsam Seite an Seite Runden um den Reitplatz drehen kann. Immerhin möchte ich Gorm gerne bald als Handpferd mit ins Gelände nehmen.

Und Gorm soll sich im Gegenzug mehr im Gelände entspannen können, mutiger werden mit Hilfe von Sox, den nicht wirklich was erschreckt.

Dazu dürfen die beiden Jungs jetzt erstmal zusammen spazieren gehen. Und haben das beim ersten Mal vor ein paar Tagen auch sehr gut gemacht miteinander.
 
Heute nachmittag habe ich mich dann sehr gefreut, die beiden so gemeinsam zu sehen.
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Gorm macht einfach immer Spaß

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Nun ist es soweit, dass ich mich mit Gorm genug “zusammengetüddelt” habe und ich schon mehrfach auch kleine Runden in der Halle geritten bin. Katja ist ihn ja ebenfalls schon geritten im Schritt und einige Male im Trab, allerdings habe ich erstmal die letzten Monate viel am Boden gemacht. Aber jetzt kommt immer öfter der Fellsattel drauf. Auf Sidepull gezäumt üben wir losreiten (und vor allem im Schritt bleiben und nicht ständig anhalten zu wollen), anhalten, rückwärts, lenken sowie erste Schritte in Richtung Schulterherein.

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Damit es nicht zu langweilig wird, stehen in der Halle dann meist Fässer, Pylonen und Stange, um die ich mit Gorm gut herumreiten kann und wir eine Orientierung haben.

Ich freue ich mich jedes mal riesig über seine Fortschritte. Wie schnell und gerne er lernt! “Nebenbei“ gibt es natürlich “Bodenschule” sowohl am Knotenhalfter als auch für gymnastizierende Arbeit am Kappzaum und natürlich frei. Sobald es endlich wieder Bremsenfrei ist bei uns, freue ich mich dann schon auf Spaziergänge im Wald bzw., die ersten Ausritte, wenn wir dann so weit sind. Vorher gibt es aber bestimmt ein paar Touren als Handpferd gemeinsam mit Sox.

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Gorm im Grünen

Es gibt neue Fotos von Gorm und einen Ausbildungs-Zwischenbericht! Ganz spontan entstanden gab es im kleinen Wäldchen zwischen Haus und Hof ein kleines Fotoshooting.

Lieber wäre bei den Stuten geblieben, die seit dem letzten Umzug der Pferde innerhalb Grynmølle jetzt auf seiner Nachbarkoppel leben, aber trotzdem hat der kleine Aegidienberger sich sehr bemüht brav zu sein.

Momentan üben wir weiterhin viel am Boden für Gelassenheit und Zuhören! Und gehen spazieren in der Bommerlund Plantage. Dafür führe ich Gorm momentan viel von rechts, da es ihm deutlich schwer fällt so entspannt neben mir zu laufen, er viel schreckhafter ist, wenn sein linkes Auge “frei” ist. Aber bei jedem Mal wird er gelassener und ich saß nun auch bereits einige Male auf ihm drauf. Wir sind auch schon ein paar Schritte in der Halle gegangen.  Das Anhalten klappt super, mit dem Lenken hat er noch Probleme. So, dass ich das auch immer wieder vom Boden aus übe, in dem ich neben ihm laufe (in der Höhe der Sattellage) und ich ihn quasi vom Boden aus “reite”.  Mal sehen, was die nächsten Wochen so bringen.

Gormmüde

Das Pferde Trio ist komplett!

Seit kurzem gehört auch ein junger Aegidienberger Wallach zu mir.

Gorm hatte das große Glück von Katja Hunold (www.reiten-ist-orange.de) “gerettet” zu werden und stand bereits seit Oktober hier auf Grynmølle mit meinen beiden anderen Pferden zusammen. Und da ich von Anfang an ganz begeistert war, kam nun der Moment, wo ich “Ja, ich will” gesagt habe. Katja hat schon einiges an Freiarbeit gemacht und auch schon die ersten Meter unter dem Sattel absolviert.

Nun heißt es für mich, dass wir uns zusammen “tüddeln”, ich meinen Weg mit Gorm finde. So arbeiten wir weiter frei, machen Bodenarbeit für Gelassenheit und Abwechslung, üben am Kappzaum erste Schritte in den Seitengängen, gehen spazieren und “fahren” vom Boden als Vorbereitung fürs Reiten.

Auf jeden Fall macht Gorm richtig viel Spaß, ist sehr gelehrig und schlau. Ich bin sehr gespannt auf seine weitere Entwicklung und freue mich auf viele gemeinsame Stunden mit ihm.