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Gesunde Pferde-Leckerli

Wusstet ihr das Hagebutten gesunde und leckere Leckerei für eure Pferde sind?

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Hagebutten haben ungefähr 10mal soviel Vitamin C wie Zitronen. Und enthalten Galaktolipide (hauptsächlich in der Schale), die bei entzündlichen Veränderungen im Bereich der Gelenke wertvolle Hilfe leisten können zum Beispiel bei Arthrose.

Weitere Inhaltsstoffe der Hagebutte sind wahre Radikalfänger und schützen die Zellen im Körper vor Schädigungen. Also rundum gesund. Die meisten Pferde finden die Früchte ausgesprochen lecker. Gerne werden diese auch direkt vom Strauch gezupft, dienen damit als abwechslungsreiche, natürliche Nahrungsergänzung.

Also schnell los und Hagebutten sammeln. Ihr könnt auch versuchen diese zu trocknen, dann habt ihr gleich einen Vorrat für den Winter. 

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Bachblüten für Snip

Im Rahmen meiner Bachblüten Ausbildung am Bach Centre in England darf (und soll) ich bereits die ersten Behandlungen durchführen.

Ein Pferd für welches ich eine Mischung herstellen durfte,  ist Snip.

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Sie ist eine 6 jährige Trakehner Stute, die im Umgang mit Menschen oft als distanzlos und aufdringlich erscheint. Sobald man mit der Schubkarre den Paddock betritt, klebt dieses Pferd extrem am Menschen, ein wegschicken fordert oft viel Energie.

“Zurückweisungen” beeindrucken nicht wirklich. Zudem wirkt Snip oft wie eine “Stalkerin”. Alles am Stall wird beobachtet und verfolgt. So wirkt sie sehr unruhig und auch beim Stehen in der Stallgasse, beim Schmied etc. ist sie schnell abgelenkt, reagiert schnell über, ist impulsiv und hört dann nicht mehr zu.

Seit nun 4 Wochen bekommt Snip eine Mischung aus Heather (Heidekraut) und Vine (Eisenkraut). Mittlerweile kann man unbehelligt im Paddock misten. :-) Sie ist nach wie vor neugierig, aber findet das Maß dem Menschen gegenüber viel besser. Auch ist sie viel ruhiger geworden, lässt sich von Außenreizen nicht so schnell aus dem Konzept bringen und ist in der “Handhabung” deutlich ruhiger geworden. Ihre Besitzerin sagt “sie ist viel mehr bei sich, ein deutlich entspannteres Pferd”.

Wir haben darauf geachtet, dass Snip wirklich jeden Tag mind. 1 mal, besser 2 mal, ihre Bachblüten Kombination erhalten hat, damit die Blüten entsprechend wirken können.

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Wie die Zeit vergeht mit Sox

Beim Stöbern auf der Festplatte habe ich ein “Kinderbild” von Sox entdeckt!
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Das war 2007 auf seiner Aufzuchtkoppel mit seinem Kumpel Sparky.  Da war er gerade 2!

Und mir war damals ganz schnell klar (nachdem ich mit beiden Pferden im Round Pen war), dass ich unbedingt das Morgan Horse möchte und nicht Sparky, das Quarter Horse neben ihm, welches auch zum Verkauf stand. Auch wenn mir damals wegen des starken Charakters eher abgeraten wurde.

Sox hat es mir tatsächlich oft nicht so ganz so leicht gemacht. Aber ich bin ihm so dankbar für seinen “Eigensinn”, denn ohne ihn wäre ich heute nicht wo ich bin und mein Weg mit den Pferden wäre vermutlich ein ganz anderer gewesen. Wie oft war er der ausschlaggebende Punkt, um meinen Weg zu überdenken, weiter offen zu sein für Neues und zu lernen, dass ich auf mein Bauchgefühl hören sollte! Unglaublich, dass dieses wunderbare Pferd mich schon 9 Jahre begleitet und mir gerade jetzt in der letzten Zeit so viel wunderbare Geschenke macht!

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Gorm macht einfach immer Spaß

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Nun ist es soweit, dass ich mich mit Gorm genug “zusammengetüddelt” habe und ich schon mehrfach auch kleine Runden in der Halle geritten bin. Katja ist ihn ja ebenfalls schon geritten im Schritt und einige Male im Trab, allerdings habe ich erstmal die letzten Monate viel am Boden gemacht. Aber jetzt kommt immer öfter der Fellsattel drauf. Auf Sidepull gezäumt üben wir losreiten (und vor allem im Schritt bleiben und nicht ständig anhalten zu wollen), anhalten, rückwärts, lenken sowie erste Schritte in Richtung Schulterherein.

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Damit es nicht zu langweilig wird, stehen in der Halle dann meist Fässer, Pylonen und Stange, um die ich mit Gorm gut herumreiten kann und wir eine Orientierung haben.

Ich freue ich mich jedes mal riesig über seine Fortschritte. Wie schnell und gerne er lernt! “Nebenbei“ gibt es natürlich “Bodenschule” sowohl am Knotenhalfter als auch für gymnastizierende Arbeit am Kappzaum und natürlich frei. Sobald es endlich wieder Bremsenfrei ist bei uns, freue ich mich dann schon auf Spaziergänge im Wald bzw., die ersten Ausritte, wenn wir dann so weit sind. Vorher gibt es aber bestimmt ein paar Touren als Handpferd gemeinsam mit Sox.

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Gefühl über Verstand

Seit Juni 2016 lebt Paul nun bei mir.

Bei keinem Pferd hab ich so schnell “Ja” gesagt. Der erste Blick und mir war klar, dieses Pferd muss bleiben.

Paul kommt aus Portugal, war dann wohl in Spanien, danach bei einem großen Händler für Barockpferde in Deutschland, dann bei neuen Besitzern. Von dort aus landetet er bei einem Händler, der hier bei uns ums Eck auf einem Pferdemarkt Paul mit hatte und ich ihn einfach nicht wieder fahren lassen konnte. Eine ziemlich lange Reise insgesamt für ein gerade 4-jähriges Pferd.

Angeblich reitbar in allen Gangarten in der Halle und im Gelände, bekommt Paul allerdings jetzt vor allem eins – viel Zeit. Denn gerade Dinge, die er bereits kennt und anscheinend mit nichts positiven verknüpft, quittiert er mit viel Unwohlsein und Unwillen. Da ich nicht viel über seine Vorgeschichte weiß, fange ich einfach ganz von vorne an. Und das heißt jetzt erstmal lernen beim putzen still zu stehen, sich überall anfassen zu lassen (am Anfang war auch das sehr schwierig), Hufe geben, sich von beiden Seiten führen zu lassen, spazieren zu gehen usw.

Ich bin gespannt wie sich Paul entwickeln wird. Er ist auf jeden Fall ein Pferd mit einem starken Charakter, der dabei gerne lernt und sich mittlerweile auch ganz gut in die Herde eingefunden hat.